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Graz World Music 2017
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Ein Da Capo und 2 Programmpremieren



Editorial


Was haben wir uns geplagt in den vergangenen Monaten, um ein herzeigbares Programm zu gestalten. Und dann das: Drei Absagen innerhalb von 2 Tagen! Weil die Band die Anreise zu kompliziert fand, weil die Agentur keine Anschluss- Gigs zusammenbrachte, weil keine passende Location gefunden werden konnte, weil.........
Aber aufgeben tun wir nur Briefe und dann fügt es sich ohnehin:
Eine Grazpremiere mit Lukas Kranzelbinders Shake Stew wird es geben zur Eröffnung von Graz World Music 2017. Mir persönlich läuft die Ganselhaut auf, wenn ich an diese hochkarätige Formation denke und vor allem an den extra aus London einfliegenden Gast, der sich King Shabaka nennt. Königlich ist seine Performance am Saxophon allemal und wer sich in der Metropole des Empire einen Namen gemacht hat, der schafft es ohnehin überall!
Überhaupt scheint London- Brexit hin oder her- wieder einmal „ der Hotspot“ zu sein, was interessante Musik betrifft. So ist es kein Wunder, wenn auch Manu Delago ebendort seit Jahren schon seine Zelte aufgeschlagen hat und ganz aktiv mitmischt an Neuem und Brodelndem. Zumindest dann, wenn er nicht auf Welttournee ist mit Björk oder Anousha Shankar. Metromonk heißt sein neuestes Werk, die Live- Performance soll ja auch nicht von schlechten Eltern sein. Es gibt also genügend Gründe, eine Einladung nach Graz auszusprechen!
Zum Finale wird es dann fast schon nostalgisch. Wir erinnern uns an Radici, jenes digitale Meisterwerk von Gianni & Gianluigi, welches einige tausend Mal über den Ladentisch von Adi Kober gegangen ist. Dies geschah in jenen Tagen, als Tonträger noch in eigenen Fachgeschäften und Fachabteilungen von Großkaufhäusern gehandelt wurden. Aber wir sind ja kein Veteranenclub! Ein Da Capo soll es sein für diese beiden Ausnahmemusiker aus dem Piemont, bei uns zu Gast im Grazer Minoritensaal. Ganz bewusst wurde diese Location gewählt, denn diese Musik lässt uns puristisch werden: Nichts Überflüssiges soll die Performance stören, weder zuckendes Bühnenlicht noch das Brummen von Verstärkern. Gianluigi Trovesi & Gianni Coscia live und großartig, hautnah zu erleben. Mit meiner Begeisterung für die beiden bin ich bei Umberto Eco, ihrem größten Fan. Der sagt über das Duo: "Es gibt nichts Verführerischeres als Raffinesse, wenn sie die Demut hat, sich als Naivität zu maskieren."
Ach ja, das Programm für Graz World Music 2018 ist auch schon fertig und unter dem Arbeitstitel „ Sounds of spirits“ wird es hochkarätig hergehen, soviel ist sicher! GK

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Ein Da Capo und 2 Programmpremieren
Ein Da Capo und 2 Programmpremieren
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